Gemeinde

Gemeinde St. Kathrein am Offenegg

Mitten im größten geschlossenen Almgebiet Europas, im Almenland liegt in 972m Seehöhe der Ort St. Kathrein am Offenegg.

Ausgangspunkt für lange geruhsame Streifzüge durch unberührte Natur, ebenso für sportliche Aktivitäten für jeden Geschmack und jede Leistungsstufe.

Natürlich beschränkt sich das Angebot nicht nur auf das Optische und Sportliche. Traditionsreiche Gastlichkeit in Verbindung mit dem Bemühen, ständig auf dem letzten Stand zeitgemäßer Gästebetreuung zu sein, schaffen die Atmosphäre, die mittlerweile schon Generationen in St. Kathrein kennen und lieben gelernt haben.

Gemeinde Infos
Bezirk:Weiz
Einwohner:1.130
Fläche:40,24km²
Seehöhe:von 621m bis 1.531m (Dorf: 972m)
Unterkünfte
Hotels & Gasthäuser:245 Betten
Bauernhöfe:30 Betten
Privatquartiere:16 Betten
Ferienwohnungen:18 Betten
sonstige Unterkünte:76 Betten
St. Kathrein am Offenegg im Almenland

Die Geschichte

Der Passailer Kessel, an dessen Umrandung der 1295 erstmals als "apud sanctam Katherinam", 1349 noch "St. Kathrein in der Weiz" genannte Ort liegt, trug schon in der keltisch-norischen Zeit eine geordnete Besiedlung, deren sich nach der Völkerwanderung auch die hier im 6. Jahrhundert wie im Mürztal und im Aflenzer Becken dicht niederlassenden Alpenslawen (Windischen) bedienen konnten.

Im 11. Jahrhundert begann die deutsche Siedlungstätigkeit, die im 13. Jh. einen Höhepunkt erlebte. Aus einem landesfürstlichen Hof entstand im heutigen Gemeindegebiet von St. Kathrein nach und nach eine Siedlung, die 1295 eine Kirche erhielt. Aus dieser Zeit stammen auch die ersten Hinweise auf den hier betriebenen Bergbau. Den Rückschlägen (Pest, Türkeneinfälle) folgte im 16. und 17. Jh. wieder eine starke Besiedlung. Das Jahr 1848 brachte neben der Grundentlastung die Schaffung der Ortsgemeinden als kleinste politische Verwaltungseinheiten; 1850 wurden die ersten Gemeinderatswahlen in St. Kathrein durchgeführt.

In den schweren Zeiten nach dem 1. Weltkrieg fällt die Errichtung der ersten Elektrizitäts-Freileitung der Pichler-Werke in das Dorf. Von den schrecklichen Ereignissen des 2. Weltkrieges blieb auch St. Kathrein nicht verschont. Nach Beendigung des Krieges kamen russische Besatzungstruppen, die bald darauf von britischen Soldaten abgelöst wurden.

Nach Aufbaujahren folgten bessere Zeiten. Für St. Kathrein und seine Umgebung wurde der Tourismus immer bedeutender, was zur zunehmenden Erschließung der Sommeralm für diese Zwecke führte. 1972 erhielt das Dorf eine öffentliche Beleuchtung, die oberirdischen Stromleitungen wurden ersetzt.